Alle Unternehmen, die einen Microsoft SQL Server nutzen, können mittlerweile zwischen verschiedenen Installationsvarianten wählen. Neben Windows kann der SQL Server auch auf das Betriebssystem Linux installiert werden, allerdings nicht ohne ein paar Einschränkungen. Eine Container-Installation ist auch eine Möglichkeit und es lassen sich natürlich verschiedene Verbindungen zwischen den einzelnen Containern herstellen. Dies erfolgt mit denselben Tools wie bei normalen Installationen. Ein Produktschlüssel für den Betrieb von einem SQL Server in einem Container ist nicht nötig.

Die Einschränkungen

Wer sich entscheidet, SQL Server 2017/2019 auf dem Betriebssystem Linux bereitzustellen, muss sich auf gewisse Einschränkungen vorbereiten. Das gilt auch für das Container-Betreiben von SQL Server 2017/2019. Als Basis sollten SUSE, Ubuntu und Red Hat verwendet werden. Wenn der Server als Container installiert wird, kann mit der Angabe von docker pull das Basis-Linux-System navigiert werden. Eine Datenbankreplikation von SQL Servern ist zwischen verschiedenen Containern und Servern, Windows- und Linux-Servern sowie den Containern möglich.

Lizenzierung für Container

Wenn man den SQL Server 2017/2019 als Container bereitstellen will, braucht man keinen Produktschlüssel, sondern nur das Image. Administratoren müssen lediglich den Wert Y in ACCEPT_EULA eingeben und somit bestätigen, dass sie eine bestehende und gültige Lizenz für die Version und Edition haben.

Die Umgebungsvariable MSSQL_PID wird verwendet, um die Edition anzugeben. Die Werte für folgende Editionen sind unterstützt:

  • Developer
  • Standard
  • Express
  • Enterprise
  • EnterpriseCore

Für Entwickler

Mit Hilfe der SQL Server Developer Edition haben Entwickler die Möglichkeit, verschiedene Anwendungsarten auf dem SQL Server herzurichten. Sie beinhaltet alle Funktionen der Enterprise Edition und ist als Test- und Entwicklungssystem lizenziert. Es ist wichtig zu betonen, dass die Developer Edition nicht in einer Produktionsumgebung benutzt werden darf.

Mit einer Enterprise Edition haben Unternehmen die Möglichkeit, eine bestimmte Anzahl von Containern auszuführen. Einem Vierprozessorserver, der pro Prozessor vier Kerne hat und komplett mit Kernlizenzen lizenziert ist, ist es möglich SQL Server auszuführen.