Als SQL Server bezeichnet man ein relationales Datenbankmanagementsystem, das für die Nutzung im unternehmerischen Umfeld entworfen ist. Diese Server orientieren sich an aktuellen SQL Varianten und ergänzen sie mit zusätzlichen Möglichkeiten und Features.

Der Microsoft SQL Server entstand aus einem Sybase Code und ist in verschiedenen Editionen und Versionen verfügbar. Die verschiedenen Editionen unterscheiden sich in ihren Hardwareanforderungen, ihrem Funktionsumfang und natürlich dem Preis.

Zu den Anwendungsbereichen der Microsoft SQL Server zählen Business- und Datawarehouse-Intelligence-Anwendungen. Hierzu gehören SQL Server Data Tools oder Integration Services, Analyse Services und Reporting Services. Für die Open Database Connectivity werden vom SQL Server auch ODBC und OLE DB unterstützt.

Die Entstehung des SQL Servers

Der Microsoft SQL Server wurde mit einem Code von der Firma Sybase entworfen. Ende der Achtzigerjahre entstand durch eine Zusammenarbeit von Microsoft, Sybase und Ashton-Tate die erste Version eines Datenbankmanagementsystems. Entwickelt wurde es für das Betriebssystem OS/2.

Im Jahr 1992 kam mit der Version 4.2 die letzte Veröffentlichung für OS/2 raus. Bereits im kommenden Jahr war eine neue Version am Start, die mit Windows NT kompatibel war. Beide Unternehmen, Microsoft und Sybase, veröffentlichten eigene Versionen, da ihre Zusammenarbeit in den Neunzigern endete. Sybase veröffentlichte Adaptive Server Enterprise und Microsoft Microsoft SQL Server.

Die Leistungsfähigkeit

Der SQL Server 1.0 war die erste Version und es handelte sich um einen 16-bit-Server für OS/2. Aktuelle SQL-Server sind sehr leistungsstark und werden in erster Linie im Big-Data- und Cloud-Umfeld genutzt. Mit dem Datenbankmanagementsystem können skalierbare Hybrid-Datenbankplattformen und geschäftskritische Anwendungen erstellt werden. Im Leistungsumfang sind erweiterte Sicherheitsfeatures, viele Analysemöglichkeiten und In-Memory-Features inbegriffen.

Mit dem Microsoft SQL Server ist es möglich, Apps für die Onlinetransaktionsverarbeitung bereitzustellen und das mit sehr guter Skalierbarkeit und hoher Verfügbarkeit. Dank der Statistiksprache ist auch das Verschieben von Daten überflüssig. Der Microsoft SQL Server kann in einer privaten oder öffentlichen Cloud sowie in Rechenzentrum-Servern betrieben werden.